PARIS

by Nom Nom in


Gerade in den kalten, grauen Wintermonaten packt uns vermehrt das Reisefieber. Paris eignet sich wunderbar für einen Wochenendtrip, denn man ist ab Basel mit dem TGV in knapp 3 Stunden mitten in dieser lebendigen Stadt.

Nanashi

Das Nanashi haben wir glücklicherweise gleich bei unserem ersten Streifzug durch das Marais entdeckt und uns auf den ersten Blick in die superschönen Terrazza-Tische verliebt. Die ganze Atmosphäre des Lokals ist hell und freundlich, passend zu der gesunden, frischen japanisch-französischen Fusion-Küche. Auch die Karte ist angenehm übersichtlich, Bentos gibt es wahlweise mit Fleisch, Fisch oder Tofu.

Adresse: 57 Rue Charlot, 75003 Paris, Frankreich, www.nanashi.fr

Liberté

Das Liberté gehört zu den schönsten Boulangerien, in denen wir je waren. Der Marmortresen in Kombination mit den weissen Fliesen, den unverputzten Wänden und der Stuckatur an der Decke sucht seinesgleichen. Gerne hätten wir uns durch die ganze Auslage probiert, wir haben uns dann aber vernünftigerweise für einen kleinen Cheesecake und ein rundes Schokoladeneclair entschieden.

Adresse: 39 Rue des Vinaigriers, 75010 Paris,  www.libertepatisserieboulangerie.com

Holybelly

Als wir das Holybelly an einem kühlen, regnerischen Morgen besuchten, wurde da gerade ein sogenannter „Epic Staff Swap“ veranstaltet. Das heisst, das Personal aus der Küche bedient die Gäste und das Service-Personal steht hinten in der Küche und gibt sein Bestes. Die Stimmung im ganzen Kaffee war dementsprechend ausgelassen und heiter. Meinen Pancakes war dies aber nicht abträglich, sie waren unglaublich fluffig und lecker.

Adresse: 19 Rue Lucien Sampaix, 75010 Paris,  www.holybel.ly

Season

Ebenfalls nur durch Zufall haben wir das sehr hippe Season entdeckt; eine Mischung aus Coffee-Shop, Saftbar und Bistro. Wie der Name schon sagt, sind die Gerichte angepasst an die jeweilige Jahreszeit, was wir natürlich ganz wunderbar finden. Nach langem Überlegen haben wir uns für einen und glutenfreien Bananen-Toast mit Mandelbutter und einen Quinoa-Porridge mit Äpfeln, Datteln, Honig und Mandeln entschieden. Beides war sagenhaft lecker. Und das beste, Frühstück gibt’s den ganzen Tag.

Adresse: 1 rue Dupuis, 75003 Paris,  www.season-paris.com

Maison Plisson

Das Maison Plisson – für uns ein 500 m2 grosses Paradies – liegt ebenfalls im Marais. Der Feinkostladen wurde Mitte 2015 von Delphine Plisson eröffnet und bietet über 1500 ausgewählte Premium-Produkte an. Zudem gibt es einen Metzger, eine Käserei, eine Bäckerei und eine grosse Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Kein Wunder, haben wir einen ganzen Morgen in diesem wunderbaren Geschäft verbracht, denn nebst all den wunderbaren Produkten ist auch der Laden selbst eine wahre Augenweide. Leider blieb uns keine Zeit, auch das hochgelobte Restaurant gleich nebenan zu besuchen.

Adresse: 93 BVD Beaumarchais, 75003 Paris,  www.lamaisonplisson.com


MARRAKECH

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Kurz nach dem Betreten von Medina, der Altstadt von Marrakech, taucht man ein in eine Welt aus tausendundeiner Nacht. Auf den ersten Blick, erscheint alles märchenhaft, bunt und ziemlich chaotisch. Man hat den Eindruck als sei hier alles so geblieben, wie es einst war. Ein Wagen wird von einem Esel durch die Strassen gezogen, an Marktständen mit üppigen Auslagen von Gewürzen und Früchten herrscht dichtes Gedränge und der Ruf des Muezzins hallt durch die engen Gassen, welche einem riesigen Labyrinth gleichkommen. Marrakech ist die Stadt der Märchen und Geschichtenerzähler. Wenn man hinter die Kulisse schaut, sich dem regen Treiben hin gibt und sich von den Traditionen und der Exotik verführen lässt, wird man Teil dieses zauberhaften Geschehens. 

Hinter den roten Mauern verstecken sich wahre Oasen der Ruhe und Gelassenheit. Dort trifft die Vergangenheit auf die Moderne, was zu dem regen Treiben ausserhalb wie eine Parallelwelt erscheint. Bei einem Glas Minzentee, serviert auf dem Silbertablett, kann man im Riad entspannen und die bunten Eindrücke revue passieren lassen, bevor es am Abend mit kulinarischen Überraschungen weiter geht. 
Die stilvoll eingerichteten Restaurants mit wunderschönen Gärten und Terassen, mit Sicht bis ins Atlasgebirge, widerspiegeln eine neue, kreative Bewegung in Marrakech ohne den Bezug zur Tradition zu verlieren. Während am Horizont die Sonne untergeht, eröffnen Lamm-Tanjia, knusprige Pastillas, CousCous oder der Dattel-Safran-Kuchen ein regelrechtes Feuerwerk der Geschmäcker. Im dunstigen Abendlicht, legt sich eine ganz besondere Magie über die Stadt, welche einen gänzlich in ihren Bann zieht.


MALLORCA

by Nom Nom in


Türkisblaues Meer, von Pinienwäldern umsäumte Küstenabschnitte und kulinarische Highlights der spanischen Küche machen die Baleareninsel zur wahren Oase. Wer in Mallorca Ruhe und Entspannung sucht, wird vor allem im Nordosten der Insel fündig, fern vom Trubel und den Trunkenbolden am Ballermann. Über die Küstenstrassen kurvend, erhascht man immer wieder Ausblicke auf traumhafte Buchten und Olivenhaine. Der Küstenabschnitt von Artà ist mit seinen weitläufigen Naturpärken ein beliebtes Wandergebiet. Beim Stöbern am Wochenmarkt mit den üppigen Gemüse- und Früchteauslagen oder beim Schlendern durch die historischen Gassen lässt sich das mediterrane Lebensgefühl in vollen Zügen auskosten.  

Wir können es kaum erwarten wieder nach Mallorca zu kommen, um die Natur zu geniessen und weitere schöne Ecken zu entdecken. Bis die nächste Reise ansteht, überbrücken wir das Fernweh mit unseren kulinarischen Souvenirs. Die beiden Rezepte lassen uns in Erinnerungen an die gemütlichen Tischrunden im tollen Garten der Finca schwelgen. 

Zum Rezept für Pulposalat
Zum Rezept für Linguine a la Marinera